Brinellhärte

  • Samstag, 31. Mai 2008 um 05:43
  • Aktualisiert Montag, 29. März 2010 um 18:56
  • Geschrieben von: holzterrassen.at
Härteprüfung nach Brinell


Die vom schwedischen Ingenieur Johan August Brinell im Jahre 1900 entwickelte Methode der Härteprüfung basiert darauf, dass eine Hartmetallkugel mit einer festgelegten Prüfkraft in die Oberfläche des zu prüfenden Werkstückes gedrückt wird.

Nach einer gewissen Belastungszeit wird der Durchmesser des bleibenden Eindrucks im Werkstück gemessen und daraus die Oberfläche des Eindrucks bestimmt. Das Verhältnis von Prüfkraft zur Eindruckoberfläche multipliziert mit dem Wert 0,102 bezeichnet man als die Brinellhärte.

Für eine normgerechte Angabe der Brinellhärte muss neben dem Härtewert auch das verwendete Verfahren, der Kugeldurchmesser und die Prüfkraft immer mit angegeben werden (Bsp.: 345 HBW 10/3000). In der Praxis geschieht dies (bezogen auf die Angaben der Anbieter von Terrassenbelägen) nicht und Sie finden Angaben zur Brinellhärte meist in N/mm2 ohne weitere Angaben.
Dem schliesst sich diese Seite an um Ihnen den Vergleich zu erleichtern.

Was sagt Ihnen die Brinellhärte?
Je härter ein Holz, desto schwerer ist es einerseits zu bearbeiten, desto widerstandsfähiger ist es andererseits gegen Druckbelastungen und desto weniger verkratzt das Holz und nutzt sich ab (Abriebfestigkeit).





weiterführende Informationen:

- Wikipedia: Härteprüfung nach Brinell