Holz - Farbe, Oberfläche

  • Samstag, 31. Mai 2008 um 05:46
  • Aktualisiert Montag, 29. März 2010 um 18:56
  • Geschrieben von: holzterrassen.at

"Holz hat nie nur eine sondern immer viele Farben"

 

  • Die Farben von Holz reichen von cremeweis bis nahezu schwarz.
  • Holzoberflächen ändern Ihre Farbe je nach Lichteinfall.
  • Sie sind nahezu einfärbig, bewegen sich innerhalb einer gewissen Bandbreite, oder haben - wie zum Beispiel das beschriebene Angelim Rajado - dunkle Adern auf heller Fläche.
  • Splint und Kernholz haben unterschiedliche Farben.
  • Ein und die selbe Art kann je nach Region völlig verschiedene Farben aufweisen (z.B. durch Einlagerung von Inhaltsstoffen aus dem jeweiligen Boden).
  • Verschiedene Unterarten werden als ein und die selbe Holzart angeboten (Bangkirai).
  • Von manchen Holzarten gibt es eigene Farbsortierungen im Handel (z.B. das orangerote Cumaru amarelo und das dunkelrote Cumaru vermelho).
  • Je nach Holzart dunkelt frisch geschlagenes Holz unter Lichteinwirkung mehr oder weniger nach.
  • Die Bewitterung führt zum Vergrauen von Holzoberflächen.

Vielfach entscheiden andere Kriterien (Dauerhaftigkeit, Preis, Profilierung, Verlegesystem) über den anzuschaffenden Terrassenbelag. Die Farbe ist vielleicht gerademal das Zünglein an der Waage zwischen ansonsten gleichwertigen Produkten, das umso mehr, als man ohnehin vorhat, den Belag natürlich vergrauen zu lassen. In diesem Fall wird ein - entsprechend grosses - Musterbrett vielleicht als Entscheidungsgrundlage ausreichen, wenn man nicht ohnehin ein Material kauft, das man schon verlegt gesehen hat.

Ist die genaue Farbe des Terrassenbelages, den Sie zu verlegen planen für Sie jedoch ein kaufentscheidendes Kriterium, dann bleibt Ihnen als einzige Möglichkeit um sicherzustellen, dass Sie genau das bekommen, was Sie möchten, die Suche nach einem Lieferanten, der Ihnen die Möglichkeit bietet, den angefragten Belag als Ganzes zu besichtigen.

Verlassen Sie sich nicht auf eine Beschreibung. Was ich unter hellrot verstehe, ist für sie vielleicht schon rosa.

Verlassen Sie sich nicht auf eine Fotografie. Diese sind oft nicht farbecht, die Einstellung des Bildschirms - so digital - ist benutzerabhängig, Sie sehen einen Bereich von ein paar Quadratzentimeter, und das noch dazu bei Kunstlicht.

Verlassen Sie sich nicht hundertprozentig auf ein Muster. Dieses stammt vielleicht aus einer ganz anderen Charge, hatte bereits Zeit nachzudunkeln, widerspiegelt nicht die ganze Bandbreite, innerhalb derer sich das Material farblich bewegt und die Beurteilung der Gesamtwirkung auf Basis eines - meist kleinformatigen - Musters ist nicht einfach.

Lassen Sie sich hinsichtlich der noch zu erwartenden optischen Veränderungen beraten und wenn Sie die Chance haben, dann besichtigen Sie bereits mit diesem Material ausgeführte Terrassen.