Ipe
Mit Resistenzklasse 1 eines der Top-Terrassenhölzer, ist IPE trotz der grossen Härte und dem hohen Gewicht gut bearbeitbar. Das Vorbohren ist jedoch unbedingt erforderlich. Ähnlich wie bei Bangirai kann es zum Ausbluten (Auswaschen von Inhaltstoffen bei Bewitterung) kommen. Angrenzende Bauteile sind entsprechend zu schützen. Auch Pinholes (Fraßgänge von Insekten) kommen - wenn auch in geringerem Umfang als bei Bangkirai - vor.
Botanischer Name:
Tabebuia serratifolia (Vahl) Nicholson (Surinaams groenhart) (= Tecoma spec. div.)., Tabebuia ipé (Mart.) Standl., T. cassinioides DC., T. guayacan Hemsl., T. longiflora Standl
Handelsnamen und lokale Namen:
Diamantnuss, Lapacho, Capitary, Carobeira, Pau d'Arco, Arco, Canuguate, Guyacán, Guyacán Polvillo, Arahonie, Ebéne Vert, Ebéne Jaune, Taiy, Groenheart, Whalebone Greenheart, Arcwood, Bowwood, Bastard Lignum Vitae, Bethabara, Tauary, Caixeta, Madera Negra, Cortez, Amapa, Lapacho negro, Tahuari, Flor Amarillo
Farbton/Aussehen:
hellbraun bis hell gelblich-grün, später braun
bis oliv nachdunkelnd
Brinellhärte:
53 N/mm²
Gewicht:
1050 kg/m³
(bei 12% relativer Holzfeuchte)
Verbreitung:
tropisches Südamerika, Südbrasilien, und temperiertes Südamerika
Dauerhaftigkeit:
Resistenzklasse (nach DIN EN 350-2): 1
Besonderheiten:
Pinholes - Fraßgänge von Insekten. Diese überleben im Holz nur bei Holzfeuchten über 40%, eine Ausbreitung bei gelieferter Ware ist also ausgeschlossen.
Ausbluten - Im Holz enthaltene Inhaltstoffe werden bei Bewitterung ausgewaschen.
(1) Bild zur Verfügung gestellt von Paul (Hobbithouse) Hinds.
